Fischbestandsbergung in der Leppingwelle und im Bereich der Harrier-Brücke

Fischbestandsbergung in der Leppingwelle

Nach dem Einbringen des Einschwimmschutzes hat ein Unternehmen für Fisch- und Gewässerökologie einen Abschnitt an der Leppingwelle in zwei Durchgängen mittels Watbefischung befischt.
In der nachfolgenden Abbildung ist der befischte Abschnitt dargestellt.

Während jedes Befischungsdurchgangs wurden die Tiere in einem Behälter mit frischem Wasser der Leppingwelle gesammelt, bestimmt, gemessen und gezählt.

Danach wurden die Tiere aus allen Befischungsvorgängen in einem Sammelbehälter – vor Sonnenlicht geschützt und mit einem Deckel versehen – vereint und schonend ca. 500 Meter weiter oberhalb wieder in der Leppingwelle ausgesetzt.

Erster Durchgang – Einschwimmschutz Mündung bis Einschwimmschutz oberhalb Brücke Knabenbach








Zweiter Durchgang – Einschwimmschutz Mündung bis Einschwimmschutz oberhalb Brücke Knabenbach








Fischbestandsbergung im Bereich der Harrier-Brücke

Ein Unternehmen für Fisch- und Gewässerökologie hat den Abschnitt an der Harrierbrücke in zwei Durchgängen mittels Elektrobefischung per Boot befischt. 

In der nachfolgenden Abbildung ist der befischte Abschnitt dargestellt.

Während jedes Befischungsdurchgangs wurden die Tiere in einem Behälter mit frischem Berkelwasser gesammelt, bestimmt, gemessen und gezählt.

Danach wurden die Tiere aus allen Befischungsvorgängen in einem Sammelbehälter – vor Sonnenlicht geschützt und mit einem Deckel versehen – vereint und schonend mind. 500 Meter weiter oberhalb wieder in der Berkel ausgesetzt.

Erster Durchgang an der Harrier-Brücke – rechtes Ufer/Mitte – Fokus Brücke








Auch größere Exemplare waren dabei

Die gesammelten Fische in der mit Berkelwasser gefüllten Kiste

Am rechten Ufer waren zahlreiche Fische verschiedener Arten vertreten. Besonders die besonnten Unterstände weiter flussabwärts (z. B. Baumwurzeln und überhängende Äste) waren beliebte Plätze für die Fische. Der direkte Brückenbereich war weniger belebt und nur eine geringe Anzahl an Tieren wurde dort geborgen. Es wurden zum Beispiel Gründlinge, Stichlinge und Döbel gefischt. 

Zweiter Durchgang an der Harrier-Brücke – linkes Ufer/Mitte – Fokus Brücke




Am linken Ufer waren weniger Arten und eine geringere Anzahl an Fischen vertreten. Dies ist auf die deutlich weniger strukturierte Uferbeschaffenheit zurückzuführen. Der direkte Brückenbereich war weniger belebt und nur eine geringe Anzahl an Tieren wurde dort geborgen.