berkeldialog

Berkeldialog

Information, Austausch und Beteiligung

Der Berkeldialog ist das Veranstaltungsformat von „natürlich berkel“. Hier informieren Stadtverwaltung und Planungs- und Ingenieurbüros und kommen mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie der interessierten Öffentlichkeit in den Austausch.

Aktuelle Information:

Coronabedingt muss der für den 28.10.2020 vorgesehene Berkeldialog zum Thema Berkelstadion und Mühlenplatz leider abgesagt werden.

Mit Blick auf den Sieben-Tage-Inzidenzwert im Kreis Borken, der nun die 50er-Marke überschritten hat, ist eine Veranstaltung mit 80 Personen in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in der aktuellen Lage leider nicht möglich.

Um mit der Bevölkerung trotz Absage der Veranstaltung in den Dialog zu kommen, werden nun alternative Beteiligungsmöglichkeiten – auch in Form von Online-Formaten – entwickelt. Natürlich können Bürgerinnen und Bürgern jederzeit auch Ideen, Anregungen und Kritik über die Projektwebsite „natürlich berkel“ äußern.

Der Berkeldialog wird nachgeholt, sobald es die Corona-Situation wieder zulässt.

Der Berkeldialog #2

Beim 2. Berkeldialog wird zum einen präsentiert, was die Stadtlohnerinnen und Stadtlohner am Mühlenplatz und in der Berkelmühle erwarten können. Zum anderen wird es anschließend einen Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft zum Thema Berkelstadion geben. Bürgermeister Helmut Könning, Fachbereichsleiter Mathias Pennekamp sowie die Gesamtprojektleiter Anna Sperlbaum und Gerd Große Frericks stellten jetzt das Konzept für diesen Abend vor.

Alle Teilnehmenden haben an diesem Abend die Möglichkeit, eigene Ideen und Anregungen einzubringen. Über die ehemalige Stadionfläche hinaus soll dabei der Gesamtraum zwischen Berkel und Burgstraße betrachtet werden. „Es geht darum, ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Achse zwischen Berkelmühle und Uferbrücke zu entwickeln“, so Pennekamp. 

Fish-Bowl

Als Diskussionsmethode wird an diesem Abend die sogenannte „Fish-Bowl-Methode“ verwendet werden, in der sechs bis acht Personen als Gesprächsrunde gemixt aus Fachleuten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Innenkreis über das gegebene Thema diskutieren. Alle weiteren Teilnehmenden haben, wenn sie möchten, die Möglichkeit Mitglied dieser Runde zu werden und direkt in die Diskussion einzusteigen, natürlich unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen.

„Es gibt noch keine Planungen zum Berkelstadion. Wir können gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern etwas entwickeln und wollen gute Ideen aufnehmen. Die Ergebnisse aus diesem Abend nehmen wir mit und werden sie weiter untersuchen und in den kommenden Berkeldialogen dann verdichten“, erläutert Anna Sperlbaum das Konzept für diese Veranstaltung.

Die Berkeldialoge sind als Informations- und Austauschformat für das Berkelprojekt auch zukünftig zwei bis dreimal im Jahr angedacht.

„Es ist uns wichtig, den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterzuführen, gerade weil durch die Pandemielage der im März geplante Berkeldialog ausfallen musste“, ergänzt Große Frericks. Pennekamp fügt abschließend hinzu: „Berkelmühle und Berkelstadion stellen die Auftaktfläche und Abschlussfläche eines Quartiers an der Uferstraße dar und es ist enorm spannend, sich an dem Prozess zu beteiligen, gemäß dem Slogan ‚Stadtlohn an die Berkel‘. Ich hoffe, dass viele Interessierte diese Möglichkeit nutzen werden“.

Anmeldungen notwendig

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen können maximal achtzig Personen am Berkeldialog in der Aula des Gymnasiums teilnehmen. Die Anmeldung erfolgt online über die Projektseite natuerlich-berkel.de oder unter der 02563/87-0.

Das war der Berkeldialog #1

Am 24.09.2019 fand der 1. Berkeldialog in der Stadtlohner Stadthalle mit ca. 80 Stadtlohnerinnen und Stadtlohnern statt. Schwerpunktthema war der Hochwasserschutz in Stadtlohn.

Nach einer Einführung von Bürgermeister Helmut Könning erläuterte Gerd Große Frericks – für den Hochwasserschutz zuständiger Projektleiter bei der Stadt – den Stand der Arbeiten zur Umsetzung des Hochwasserschutzkonzepts. (Link zur Präsentation)

Ulrich Krath, Projektleiter des mit der Planung beauftragten Ingenieurbüros Björnsen aus Koblenz stellte anschließend eingehend vor, was zum Hochwasserschutz entlang der Berkel vorgesehen ist. (Link zur Präsentation Björnsen)

Die Verknüpfung von Hochwasserschutz-Maßnahmen und städtebaulicher Entwicklung entlang der Berkel verdeutlichte Bauamtsleiter Mathias Pennekamp anhand der Maßnahmen an der Berkelmühle, am neuen Mühlenplatz sowie entlang des Berkelufers, wo die neue Berkelpromenade entstehen wird.

Im Anschluss an die Präsentationen hatten die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich an vier Stationen mit Fachleuten der Stadtverwaltung sowie des Ingenieurbüros über Details der Hochwasserschutzmaßnahmen auszutauschen. Dieses Angebot wurde rege in Anspruch genommen. Es gab intensive Gespräche und Diskussionen sowie wertvolle Hinweise für die Planer.

Mit dem Schlusswort von Bürgermeister Helmut Könning endete der mit viel Information geladene 1. Berkeldialog, dem weitere folgen sollen.

Bildergalerie des ersten Berkeldialogs