Baugrunderkundungen an der Berkelwehranlage

Anfang Oktober 2020 wurden die Baugrunderkundungen des Untersuchungsprogramms 2020 an der Berkelwehranlage fortgesetzt. Die Arbeiten sind unter anderem für den Neubau des Wehrs und der Ufermauern erforderlich.

Erneut wurde mittels Einsatz eines Autokrans ein spezielles Bohrgerät zur Baugrunderkundung in die Berkel unmittelbar vor der Wehranlage herabgelassen. Wie auf dem Bild zu erkennen ist, wurden im Bereich der vorgelagerten Betonsohle abschließende Baugrunderkundungsbohrungen vorgenommen. Die jetzt eingebrachten Erkundungsbohrungen waren Bestandteil des Auftrages der Maßnahmen, die bereits unter Einsatz eines Pontons im Januar/Februar 2020 durchgeführt wurden.

Nachdem die Arbeiten im Bauzeitfenster 2019/2020 wegen der Frühjahrshochwasser unterbrochen werden mussten, konnte der vorgesehene Ablaufplan aufgrund der Einhaltung des Artenschutzes und den damit einhergehenden Bauzeiteinschränkungen nicht eingehalten werden.

Mithilfe der genannten Baugrunderkundungsbohrungen, die bis in circa 20 m Tiefe eingebracht werden, ermitteln die Bauwerksplaner, bis in welche Tiefen die neue Wehranlage in den Untergrund verankert werden muss.

Das Bohrgerät bringt eine im Durchmesser circa 18 cm betragene Bohrung bis in circa 20 m Tiefe ein.

 

In diesem sogenannten Bohrkernverfahren wird der entstehende Bohrkern (circa 1 m lange Rohre, die den anstehenden Boden beinhalten) geborgen, Lage und Reihenfolge genau dokumentiert, um im Nachgang von den Baugrundgutachtern bewertet zu werden.

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