Oberflächenabflussmodell als Grundlage für die Hinterlandentwässerung

Anfang Januar 2021 wurde durch das beauftragte Büro, Björnsen Beratende Ingenieure GmbH aus Koblenz, das fertiggestellte Oberflächenabflussmodell als Grundlage für die Planung der Hinterlandentwässerung den zuständigen Mitarbeitern der Verwaltung vorgestellt.

Dieses Computermodell stellt die Oberfläche der Ortslage Stadtlohn mit den real vermessenen Höhen als Grundlage dar. Auf dieses Oberflächenmodell der Stadt wird dann ein definiertes Regenereignis, der sogenannte Bemessungsregen, niedergelassen.

Das Computermodell simuliert anhand der Höhenlagen und der entstehenden Regenmassen eventuell resultierende Aufstauungen, beispielsweise in Straßen oder sonstigen Senken, und dazugehörige Fließwege, wenn Senken gefüllt sind. Naturgemäß fließt der dann entstandene Oberflächenabfluss der Berkel als größtem Vorfluter zu.

Der Aufbau dieses Modells hat circa zwei Jahre in Anspruch genommen, da erst einmal umfangreiche Vermessungen in der Ortslage vorgenommen werden mussten und das gesamte Kanalnetz für das Berechnungsprogramm digitalisiert werden musste. Auch hierzu waren umfangreiche Recherchen und Vermessungsarbeiten sowie die Erfassung von Pumpleistungen der sogenannten Sonderelemente erforderlich.

Die nun vorgestellten Ergebnisse zeigen auf, wo sich Senken füllen, Tieflagen über das Kanalnetz miteinander verknüpft sind und an welchen Stellen Fließwege entstehen. Anhand der Berechnungsergebnisse kann nun die Bedarfsplanung zur Hinterlandentwässerung, um die Vorgaben aus der Genehmigung (Planfeststellung) umzusetzen, starten.

Die Grundlagen zur Hinterlandentwässerung sind treffend unter „Projekte/Hinterlandentwässerung“ beschrieben:

Projekte – natürlich berkel

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